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Geschichten aus der Quarantäne

Hundstage – eine Utopie

Ich erwachte wie üblich um die Mittagszeit, raffte mich von der Matratze hoch und quälte mich Richtung Toilette. Danach kochte ich mir Kaffee, rauchte einige Zigaretten und nach dem Kaffee machte ich mir ein Bier auf. Es war das letzte und ich musste dann zum Supermarkt für etwas zum Essen und eben für Bier. Danach„Hundstage – eine Utopie“ weiterlesen

Wenn im Wald ein Baum umfällt

Der irische Philosoph George Berkeley ging noch im achtzehnten Jahrhundert davon aus, dass es so etwas wie Materie nicht gibt, sondern die uns vertrauten Objekte nur als Ideen im Geist des Betrachters und der Betrachterin existieren und somit auch nicht existieren können, ohne wahrgenommen zu werden. Aus dieser Vorstellung leitete er folgendes Gedankenexperiment ab: „Wenn„Wenn im Wald ein Baum umfällt“ weiterlesen

Schokolade im Kloster

Wie erleben unsere Patienten die Quarantäne? Teil 3: Dominic Ich weiß noch wie das alles angefangen hat. Meine Freundin hat mir ein Video auf ihrem Handy gezeigt, in dem sie über China geredet haben und dass uns Corona verschwiegen wurde. Ich hab mir damals nicht viel gedacht. Dann war eine Woche später plötzlich alles zu.„Schokolade im Kloster“ weiterlesen

„Die Krise ist keine Chance, sondern ein Vergrößerungsglas.“

Ein Interview mit Lisa Bolyos, Redakteurin der Straßenzeitung Augustin Der Standard hat einen Artikel über die derzeit sehr schwierige Lage der Augustin-VerkäuferInnen und der Zeitung generell gebracht. Wenn man sich so die Kommentare durchliest, könnte man fast meinen, es gäbe auch unter den Obdachlosen in den Köpfen der Kommentarschreiber eine zwei-Klassen-Gesellschaft. Einige beschweren sich darüber,„„Die Krise ist keine Chance, sondern ein Vergrößerungsglas.““ weiterlesen

Reflexionen aus dem Corona-Alltag Teil 1

Im Spiegel ist Sonntag, Im Traum wird geschlafen, der Mund redet wahr. Mit den Ausgangssperren, die Mitte März manchen Wirtschaftszweig in den Pausenmodus versetzten, verlagerte sich für viele der Alltag der Arbeit, des Familienlebens oder auch der therapeutischen Fortschritte in die eigenen vier Wände. Wir rücken nun zusammen über digitale Kanäle, die wir jetzt, da„Reflexionen aus dem Corona-Alltag Teil 1“ weiterlesen

Ganz Normal

Wie erleben unsere Patienten die Quarantäne? Teil 2: Johann Ich bin eigentlich Patient des ganztägig ambulanten Alkoholtherapieprogramms im Schweizer Haus. Ich arbeite für die Zeitung und schreibe jetzt weiterhin meine Artikel von zu Hause aus, was mir sehr hilft, die Isolation besser zu verkraften. Es geht mir aber trotzdem wirklich ab, in die Redaktion fahren„Ganz Normal“ weiterlesen

Chancen und Katastrophenfilme

Wie erleben unsere Patienten die Quarantäne? Teil 1: Roswitha Eigentlich ist es Glück im Unglück, dass ich hier auf der Frauenstation meine Quarantäne verbringe. Ich war schon seit zwei Monaten erweitert stationär: das heißt, ich konnte in einer Frauen-Wg des Schweizer Hauses in der Bräuhausgasse mit anderen Patientinnen wohnen. Einen Tag vor Beginn der Quarantäne„Chancen und Katastrophenfilme“ weiterlesen

Bloß keine blauen Ostereier!

Jedes Jahr, wenn der April vor der Tür steht, schicken sich die guten Christen an, wieder einmal besonders fromm zu sein, denn es steht ja schließlich das Osterfest an. Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesus von den Toten gefeiert. Aber was wäre, wenn ich jetzt behaupten würde, dass die Menschheit Ostern schon viel länger feiert,„Bloß keine blauen Ostereier!“ weiterlesen

Auge um Auge

In keinem westlichen Land werden mehr Menschen per staatlicher Anordnung ermordet als in den Vereinigten Staaten von Amerika. Laut der amerikanischen Gesellschaft Death Penalty Inormation Center wurden in den USA seit 1976 über 1501 Menschen durch den Staat exekutiert. Der Süden der USA liegt hier mit 1228 Hinrichtungen klar voran. Vor Allem Texas ist mit„Auge um Auge“ weiterlesen

Asterios

Ich kann mich an eine Geschichte aus der griechischen Mythologie erinnern. Eine Geschichte von Verrat, Rache und Heldenmut. Im konkreten Fall geht es um Asterios. Besser bekannt ist Asterios als der Minotaurus von Kreta. Eine Bestie, die nach ihrer Geburt in ein Labyrinth gesperrt wurde. Die Athener mussten alle neun Jahre sieben Jünglinge und sieben„Asterios“ weiterlesen

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